Ich pflege meine Eltern - und wo bleibt mein Leben? 

  • Müsste ich mich nicht viel mehr um meine Eltern kümmern? 
  • Ich liebe meine Eltern und pflege sie gern. Aber ich habe gar keine Zeit mehr für mich! Bin ich egoistisch?
  • Wegen dieses blöden Corona Virus habe ich meine Eltern schon seit Monaten nicht gesehen - aus Vorsicht. Ist das richtig? 
  • Manchmal fühle ich mich absolut überfordert mit der Pflege meiner Eltern. Darf ich meine Eltern in die Hände von professioneller Pflege oder gar in ein Heim geben? 
  • Weiß ich eigentlich, wie meine Eltern sterben wollen? Was wollen sie, was wollen sie nicht?



Egal ob wir unsere Kindheit als liebevoll und behütet erlebt haben oder das eine oder andere vermissen mussten, als erwachsene Kinder haben wir die Verantwortung uns um unsere Eltern zu kümmern, wenn sie das nicht mehr allein können. Jede Familie, jedes (erwachsene) Kind findet ihre/seine Lösungen. 

Häufig jedoch haben wir Gewissensbisse oder gar Schuldgefühle, weil uns die obigen oder andere, ähnliche Fragen immer wieder beschäftigen. Auch das raubt zusätzlich Kraft. 


Es wird immer ein besonders sensibles Thema bleiben, wo es ein schwarz-weiß wohl gar nicht geben kann. Dennoch erlebe ich es sehr erleichternd für Klienten, wenn sie die eigenen Fragen reflektiert, die Optionen gegeneinander abgewogen und in einem strukturierten Prozess die beste Option für sich und das Elternteil oder beide Eltern gefunden und organisiert haben. Am besten noch mit allen betroffenen Familienangehörigen. Die unguten Gefühle verschwinden. Vielleicht bleibt ein bisschen Trauer. Aber so ist das Leben. 

.... Trauer ist ein gutes Gefühl. Es zeigt uns, dass ein Mensch uns etwas bedeutet. 

Wenn das für Sie ein schweres Thema ist und Sie sich Unterstützung wünschen, nehmen Sie Kontakt zu mir auf.