Plötzlich handlungsunfähig - und alles ist geregelt

  • ... manchmal habe ich Angst, dass ich plötzlich schwer erkranke oder einen schweren Unfall mit Folgen erleide. Was wird dann aus mir? 
  • ... ich weiß eigentlich, dass es gut und richtig wäre, wenn ich für den sog. "Ernstfall" vorgesorgt und mit meinen Lieben besprochen hätte. Aber ich fürchte mich davor und schiebe es immer wieder vor mir her…  
  • ... ich höre immer, dass es gut ist, wenn ich meine eigenen Wünsche hinsichtlich meiner Versorgung in gesunden Zeiten mit meiner Familie bespreche. Ist das nicht zu belastend für sie und wissen die das nicht sowieso? 

Das passiert ja nur den anderen. Das betrifft mich ja nicht! ... oder vielleicht doch? 


Wahrscheinlich wird uns das nicht passieren. Aber es ist nicht ausgeschlossen. Das wissen wir eigentlich auch, wenn wir es nicht verdrängen. Und was ist dann? Habe ich mit meiner Familie besprochen, was ich möchte und was ich nicht möchte, wenn ich dies mal nicht mehr äußern kann? Habe ich eine Vorsorgevollmacht, dann bin ich fein raus. 


In der Tat ist es so, dass dieses Thema bei sehr vielen, vermutlich sogar den allermeisten Menschen solche Angst und Unbehagen auslöst, dass sie es einfach verdrängen. So wie kleine Kinder die, wenn sie sich die Hände vor die Augen halten meinen, man könnte sie nicht sehen... 

Dabei muss das Thema gar nicht so ein Tabu-Thema sein. Ich stelle mir immer vor, ich komme in diese Situation. Welche Verantwortung hat plötzlich der Partner? Oder wenn kein Partner da wäre/ist, welche Verantwortung haben dann plötzlich meine Kinder? Die stehen grad am Anfang ihres erwachsenen Lebens, das durchaus auch bei bester Ausbildung eine Herausforderung für die jungen Menschen heute ist. Erst Recht, wenn schon ein oder mehrere Kinder da sind. Diese Belastung der zig (zum Teil schwerwiegenden) Entscheidungen, die in einer solchen Situation zu treffen sind, möchte ich ihnen nicht aufbürden.
 

Wenn Sie bisher zu denen gehörten, die ebenfalls die Hände vor die Augen gelegt haben und jetzt den dringenden Impuls spüren, das „Thema“ endlich zu klären, um es anschließend schön geordnet für den Bedarfsfall im Schrank stehen zu haben, nehmen Sie Kontakt zu mir auch. Ich lade Sie herzlich ein*.